Hierbei orientiert sich die Behandlung an den Beschwerden und den Funktions – bzw. Aktivitätseinschränkungen des Einzelnen wie z.B. auch bei Haltungsschäden. Die Behandlung dauert ca. 30 Minuten und wird dem vorhergegangen Befund angepasst.


Heilgymnastik (auch Medizinische Gymnastik) ist ein Überbegriff für krankengymnastische (physiotherapeutische) Bewegungsübungen
Diese können passiv, assistiv, aktiv oder resistiv durchgeführt werden. Heilgymnastik wird klassischer Weise durch eine/n Physiotherapeuten/in (früher: Krankengymnast/in) durchgeführt und/oder angeleitet. Der Begriff Heilgymnastik wird in der Physiotherapie auch synonym mit den Begrifflichkeiten Kinesitherapie oder Bewegungstherapie verwendet. Das MTD-Gesetz (Gesetz der Medizinisch-technischen-Dienste, österreichische Gesetzgebung,[1]) versteht unter Heilgymnastik (Mechanotherapie, Kinesitherapie) Bewegungstherapie mit allen bewegungstherapeutischen Konzepten und Techniken sowie Perzeptionsschulung und manuelle Therapie der Gelenke.
Dazu zählen zum Beispiel: PIR-Techniken (post-isometrische Relaxationstechniken), PNF (propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation), manuelle Konzepte (z. B. Maitland, Sachse, Kaltenborn, Cyriax etc), Techniken zur Mobilisation von Binde-, Nerven-, und Muskelgewebe (Faszientechniken, osteopathische Mobilisationstechniken, craniosacrale Mobilisation, etc.). Ebenso wird der Bereich der medizinischen Trainingstherapie der Heilgymnastik zugeordnet. Dazu zählt auch die geräteunterstützte Krankengymnastik (MTT-medizinische Trainingstherapie) und die Arbeit mit Hilfsmitteln wie zum Beispiel mit Therabändern, Gymnastikbällen oder Kippbrettern
Was ist Krankengymnastik?
Krankengymnastik ist aktive Bewegungstherapie. Mit gezielten Übungen verbessern wir Beweglichkeit, Kraft, Stabilität und Koordination — angeleitet und genau an Ihren Stand angepasst. Sie ist eine der wirksamsten Methoden, um Ursachen von Beschwerden langfristig anzugehen.
Bei welchen Beschwerden hilft Krankengymnastik?
- orthopädische Beschwerden (Rücken, Gelenke, Wirbelsäule)
- Nachsorge nach Operationen
- neurologische Erkrankungen
- muskuläre Schwäche und Fehlhaltungen
- Schmerzen durch Bewegungsmangel
Wie wirkt Krankengymnastik?
- Aufbau von Kraft und Stabilität
- Verbesserung von Beweglichkeit und Koordination
- Korrektur von Fehlbelastungen
- Förderung körpereigener Schutzmechanismen
Krankengymnastik in unserer Praxis
Wir stellen Ihr Übungsprogramm individuell zusammen und passen Intensität und Aufbau laufend an. Typische Maßnahmen:
- aktive Übungen unter Anleitung
- Haltungs- und Bewegungsschulung
- Übungen für zuhause
Ziel ist nachhaltiger Fortschritt, der über die Behandlung hinaus wirkt.
Ablauf der Behandlung
- Erstbefund und Bewegungsanalyse
- gemeinsame Zielsetzung
- angeleitetes Übungsprogramm
- laufende Anpassung an Ihren Fortschritt
- Heimübungsprogramm
Wie schnell hilft Krankengymnastik?
Erste Fortschritte zeigen sich oft nach wenigen Wochen regelmäßiger Übung. Entscheidend ist die kontinuierliche Mitarbeit — auch zuhause.
Aktive Bewegungstherapie mit gezielten Übungen für Beweglichkeit, Kraft, Stabilität und Koordination – angeleitet und an Ihren Stand angepasst.
Ja. Sie lernen Übungen, die Sie selbstständig weiterführen können – so wird aus der Behandlung ein nachhaltiger Fortschritt.
Ja, sie gehört zu den wirksamsten Ansätzen bei orthopädischen Rückenbeschwerden, weil sie Ursachen wie Muskelschwäche und Fehlbelastung angeht.
Ja, sie ist ein zentraler Teil der Nachsorge, um Beweglichkeit und Kraft schrittweise wieder aufzubauen.